STIFTUNG ARP E. V. - MARGUERITE ARP-HAGENBACH
Marguerite Hagenbach heiratet Hans Arp 1959. Kennen lernt sie das Künstlerpaar Arp und Taeuber-Arp aber bereits zu Beginn der 1930er Jahre, als sie nach dem Tod der Mutter beginnt, mit dem Geld, das ihr durch ein mütterliches Erbe zugefallen ist, zeitgenössische Kunst zu kaufen. 1937 erwirbt sie nach der Ausstellung Konstruktivisten in der Basler Kunsthalle unter anderem eine Arbeit Sophie Taeuber-Arp für ihre eigene Kunstsammlung.
Marguerite Hagenbach steht Arp nach dem tragischen Unfalltod seiner ersten Frau zur Seite, der ihn in eine tiefe Schaffenskrise stürzt. Sie unterstützt ihn in der schwierigen Nachkriegszeit oft auch finanziell, entlastet ihn von organisatorischer Arbeit und wird so mehr und mehr zur kongenialen Lebenspartnerin des Künstlers.
1994 stirbt Marguerite Arp-Hagenbach hoch betagt in Locarno-Solduno. In den achtundzwanzig Jahren, die sie ihren Mann überlebt, widmete sie sich voll und ganz einer Aufgabe: Der Pflege und weltweiten Verbreitung des Werkes von Hans Arp.